Die Stiftung

2001 wurde durch Prof. Karl Karst die INITIATIVE HÖREN e.V. gegründet.
Gründungsmitglieder waren unter anderem der Deutsche Kulturrat, der
Deutsche Musikrat, die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker und der
Westdeutsche Rundfunk. Die INITIATIVE HÖREN versteht sich als
Dachorganisation für Einrichtungen und Verbände, die sich aus
unterschiedlicher Perspektive dem Thema "Hören" widmen.

Im Juli 2011 wurde in Folge die „Stiftung Hören“ gegründet und
anerkannt. Der Sitz der Stiftung ist in Köln. Zweck der Stiftung ist die
umfassende Förderung, Pflege, Bildung und Erforschung des Hörens und
Zu-Hörens als grundlegende Wahrnehmungs-, Kultur – und
Kommunikationsform. Die Stiftung wird sich in den Bereichen Bildung,
Erziehung, Kunst, Kultur, Gesundheitswesen, Wissenschaft, Forschung,
der Verbraucherberatung und dem Verbraucherschutz engagieren, um
durch geeignete Maßnahmen die Bedeutsamkeit des Hörens in seiner
ganzen Breite bewusst zu machen, die allgemeine Hörfähigkeit in der
Bevölkerung zu erhalten und zu schützen und die Hörkultur als
gesellschaftliches Gut zu wahren und zu fördern.

Dies wird insbesondere verwirklicht durch die Anregung und Entwicklung
von Bildungskonzepten und Materialien, die Organisation und
Durchführung von Veranstaltungsprojekten, Schulungen und Maßnahmen
der Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung und Ausführung von Hör – und
Kommunikationsforschung und die Förderung von Medienbeiträgen und
Publikationen.

Die Stiftung bemüht sich um Zusammenarbeit und Kooperationen mit
Landes – und Bundeseinrichtungen, mit Presse, Hörfunk und Fernsehen,
mit öffentlichen Trägern und Einrichtungen, die im Hörbereich aktiv sind,
mit Institutionen und Einrichtungen der Bildung, der Kultur und der
Selbsthilfe. Ferner kann die Stiftung Preise ausloben, Gütesiegel
entwickeln oder Zertifikate für Schulungen vergeben.

Die Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke.

Organ der Stiftung ist der Vorstand. Der Vorstandsvorsitzende ist Prof.
Karl Karst. Weitere Vorstandsmitglieder sind Olaf Zimmermann,
Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats und Marianne Frickel,
Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker.